[zum Inhaltsbereich springen (Accesskey 2)] [zur Hauptnavigation springen (Accesskey 3)] [zum Standort springen (Accesskey 5)]

Navigationen und Einstellungen

ihr Standort auf der Webseite

Standort:  Home. Wer dopt?. Doping im Breiten- und Freizeitsport. Link zur Startseite der NADA

zur Orientierung auf der Seite

Weiterführende Informationen

Bereich Hauptnavigation

Hauptbereich der Websiteinhalte

Doping im Breiten- und Freizeitsport

Im nicht organisierten Breiten- und Freizeitsport gelten die Anti- Doping Bestimmungen nicht. Für diesen Bereich gilt das Schlagwort Medikamentenmissbrauch. Das aber auch in diesem Bereich zur missbräuchlichen Anwendung hochwirksamer Substanzen kommt, ist mehrfach belegt. Je nach Art der Untersuchung sowie der untersuchten Zielgruppe unterscheiden sich die Zahlen.

Hohe Missbrauchszahlen?

Manche Untersuchungen gehen von hohen Prozentzahlen aus, so sollen beispielsweise bis zu 22% der Fitness- Studiobesucher schon einmal "verbotene" Substanzen eingenommen haben:

22% der Männer und 8% der Frauen gaben an, Arzneimittelmissbrauch zu betreiben. Insgesamt gaben 19% der befragen Personen an, Arzneimittelmissbrauch zu betreiben. (Studie: Striegl et al., 2006 bzw. Boos et al., 1998)

Müller-Platz et al. 2006: In fast 40% der untersuchten Proben einer Bodybuilding-Veranstaltung wurden Dopingsubstanzen nachgewiesen. Diese Ergebnisse lassen sich allerdings nicht eindeutig dem Freizeitsport im engeren Sinne zuordnen, da es sich um Wettkämpfe handelt. (Studie: Müller-Platz et al., 2006)

Eine aktuelle Studie aus Zypern (Kartakoullis et al. 2008) besagt, dass 11,6% der Umfrageteilnehmer in zypriotischen Fitnessstudios verbotene Substanzen konsumiert haben, um ihre Leistungsfähigkeit zu verbessern. (Studie: Kartakoullis et al., 2008)

In einer österreichischen Studie wurden Bergsteiger gebeten, freiwillig eine Urinprobe abzugeben. In 3,6 % der 253 gesammelten Urinproben wurden Amphetamine, verbotene Dopingsubstanzen aus der Gruppe der Stimulanzien, nachgewiesen. (Studie: Röggla G, Röggla M, Zeiner A et al., 1993)

"Im Jahr 1998 wurde beim Jungfrauen-Marathon in der Schweiz der Urin von einem Teil der 3000 Läufer getestet: 34,6 Prozent der Proben zeigten die Einnahme von Schmerzmitteln wie Aspirin, Voltaren oder dem Wirkstoff Ibuprofen, die nicht auf der Dopingliste stehen." (ZDF-online Archiv, 19.06.07)