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Die Entscheidung zu dopen wird bei den wenigsten Sportlern nur aufgrund rein individueller Motive getroffen. Vielmehr gibt es etliche Beweggründe, die im Sportsystem verhaftet sind:

  • Wirtschaftliche Abhängigkeit vom Sport: Wer vom Sport leben muss, ist eher geneigt, seinen Körper als Werkzeug zum Geldverdienen zu betrachten.
  • Abhängigkeit von Medien und Sponsoren: Ein schlechtes Ergebnis kann sich fatal auf Medienberichterstattung und Sponsorgelder auswirken.
  • Selektionsdruck: Geringe Anzahl an Kaderplätzen und Fördergeldern. Nur die Besten kommen ins Team - Nur die besten erhalten Fördergelder.
  • Vereins- und Verbandsinteressen - Wer will schon gerne seinen Verein, seine Fans und seine Freunde enttäuschen?
  • Hohe Wettkampfhäufigkeit: Je mehr Wettkämpfe, umso höher der Leistungsdruck.
  • Fehlende Regenerationszeiten: wer schafft es schon, seine Form über längere Zeiträume hinweg konstant zu halten?
  • Ständig steigendes Anforderungsprofil
  • (vermutete) Dopinganwendung der Konkurrenz: Ist dein härtester Gegner nur so gut, weil er vielleicht dopt? Allein diese Frage ist für viele bereits der Anlass, niemandem den Vorsprung durch Doping zu gönnen.
  • Politische Instrumentalisierung - Sport als Ersatzkrieg

Das Zusammenwirken aller Faktoren vervielfacht den Druck auf die Athleten. Trotzdem ist jeder Sportler für sich und seinen Körper selbst verantwortlich und hat sich an die Anti- Doping-Regeln zu halten.