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Fairness

Eines der Hauptargumente gegen Doping gründet sich auf dem "Prinzip Fairness". "Die Fairness des Lebens ist die ureigenste Tochter des Sports, und die Fairness des Sports ist die ureigenste Tochter der Moral" (Pawlenka, 2004).

Der Philosoph H. Lenk (2004) spricht von einer "formellen Fairness", im Sinne von Regelbefolgung, und einer "informellen Fairness", als über die Regeltreue hinausgehende freiwillige Handlung im Geiste der Regeln, als Ritterlichkeit oder Sportsgeist. Vom Sportler wird einerseits verlangt, dass er sich formell fair an die Regeln hält, andererseits wird von ihm auch die informelle Fairness erwartet. Das Gebot der informellen Fairness setzt zum Beispiel voraus, dass nicht unablässig nach neuen, nicht verbotenen Dopingmitteln gesucht wird.

Der deutsche Sportethiker E. Meinberg erinnert an die "intergenerationelle Fairness": Von zukünftigen Athleten darf nicht verlangt werden, dass sie sich in den messbaren Sportarten an illegal aufgestellten Rekorden orientieren müssen. Für heutige Sportler ist es nahezu unmöglich, manche der in den 1980er Jahren aufgestellten Rekorde mit legalen Mitteln zu erreichen.