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Volkswirtschaftlicher Schaden

Betrachtet man den volkswirtschaftlichen Schaden im Gesundheitssystem, dann ist nicht die verhältnismäßig kleine Gruppe Leistungs- und Spitzensportler ein Problem, sondern der in absoluten Zahlen viel größere "Markt" des Medikamentenmissbrauchs durch Breiten- und Freizeitsportler.

Diese leben mitunter - so abwegig das auf den ersten Blick klingen mag - teilweise sogar gefährlicher als dopende Spitzensportler. Hinter einem ausgeklügelten Doping im Spitzensportbereich steht meist in irgendeiner Weise eine medizinische Betreuung und Überwachung, um die kurzfristigen Risiken und Nebenwirkungen des Dopings zu minimieren.

Gefährliche Schwarzmarktprodukte

Dem gegenüber steht der betrügende Breiten- und Freizeitsportler, der sich seine Substanzen und Informationen aus dem Internet oder von dubiosen Mittelsmännern besorgt. Viele Dopingsubstanzen des Schwarzmarktes werden unter unhygienischsten Bedingungen in "Hinterhof-Laboren" hergestellt.

Sowohl im Leistungssportbereich als auch im Breiten- und Freizeitsport werden Medikamente, die eigentlich für kranke Menschen entwickelt wurden, von völlig gesunden Sportlern verwendet, oftmals in viel höheren Dosierungen als medizinisch sinnvoll und in Kombination mit anderen Substanzen, wodurch es zu folgenschweren Wechselwirkungen kommen kann.

"In den USA kommen auf geschätzte 60 Milliarden Jahresumsatz des Dopingschwarzmarktes schon 100 Milliarden für Folgetherapien. Auch davon profitiert, so merkt Donati an, die Pharmaindustrie."

Berliner Zeitung Online 22.03.07